ALTSTADT

Die St.-Petri-Kirche wurde 1285-1296 gebaut und um 1400 in ihrer heutigen Größe geweiht. Die gotische Hallenkirche hat einen 74 Meter hohen Turm im neugotischen Stil und enthielt als besonderen Kulturschatz den 1410 geschaffenen Altar des Meisters Betram.

An der Südseite des Turm von St.-Petri erinnert ein Ehrenmal an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Schwert, Krieger und trauernde Mutter sind ein Werk des Berliner Bildhauers Hermann Hosaeus, der in Buxtehude zur Schule ging.

Die Kirche St.-Petri ist eine dreischiffige gotische Gewölbebasilika aus der Zeit 1296 bis 1320. Der Kirchturm brannte zweimal ab und wurde danach jeweils neu aufgebaut, zuletzt nach dem Blitzeinschlag von 1853 in neugotischem Stil.

Buxtehudes wertvollstes Kunstwerk ist ein Klappaltar mit 18 Bildern der Heiligen Familie. Der Altar hing im 19 Jh. einige Jahrzehnte lang in der St.-Petri-Kirche und wird seit 1904 in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt. Der Altar wurde 1510 von dem Hamburger Bürgermeister Langenbeck zum Anenken an seinen Vetter, den Magister Halephage, dem berühmten Kirchen- und Klosterreformer, gestiftet.

Magisters Halephage
Auf dem Petri-Platz erinnert heute eine Bronzestatue an das segensreiche Wirken des Magisters Halephage, nachdem übrigens auch ein Buxtehuder Gymnasium benannt wurde. Der Altländer Priester legte damit den Grundstein für eine Stiftung, die heute noch besteht.

© 2013 Flethenkieker