ALTSTADT

Bereits aus dem 13. Jahrhundert stammt die Hafenanlage, die seinerzeit zu den modernsten Hafengründungen gehörte. Diese Anlage ist in der heutigen Altstadt noch gut erkennbar. Der Stadtgraben, der "Viewer" (sprich: Fiewer), ist - wenn auch in verschmälerter Form - erhalten geblieben und wird umsäumt von malerischen alten liebevoll renovierten Fachwerkhäusern.

Das Fleth nimmt das aufgestaute Wasser der Este auf und leitet es durch die Stadt. Bis ins 20. Jahundert diente die grachtenartige Anlage als innerdeutscher Hafen. Auch das von der Langen und Breiten Straße bestimmte Straßennetz entspricht weitgehend der mittelalterlichen Wegführung.

Die beiden Straßen Ostfleth und Westfleth verlaufen östlich und westlich des einstigen Hafenbeckens Fleth. Häuserzeilen säumen die äußeren Ränder der beiden Straßen. Ursprünglich bestanden die Kaimauern des Fleths aus Findlingslagen. Nach 1900 wurden bei einer Verschmälerung des Fleths die Mauern mit Ziegelsteinen neu aufgeführt. Am nördlichen Ende war die Straße Westfleth (ab der "Fischerbrücke") auf beiden Seiten bebaut.

Sehenswert
Beim Haus Nr. 23 hängt ein hübsches Wirtshausschild "Drei Kronen" (1794).

Das Nachbarhaus Nr. 25 wurde nach einem Brand im Fachwerkbau mit Mansardendach erneuert und weist im Erdgeschoß eine schöne, spätbarocke Eingangstür und im Inneren zwei Türen im Rokokostil auf.

Das Haus Nr. 35 gehört wegen seiner großzügigen konstruktiven Wirkung zu den bedeutesten noch erhaltenen Bürgerhäusern der Stadt.

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